{"id":624,"date":"2015-04-05T10:10:38","date_gmt":"2015-04-05T08:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/?page_id=624"},"modified":"2015-04-05T10:13:46","modified_gmt":"2015-04-05T08:13:46","slug":"zwischenbericht-2012","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/?page_id=624","title":{"rendered":"Zwischenbericht 2012"},"content":{"rendered":"<p>Aufgef\u00fchrt werden die Ergebnisse an Hand der geplanten Arbeitepakete.<\/p>\n<p><i>AP1: Retrospektive Datenerhebung <\/i><\/p>\n<p>In einer retrospektiven Untersuchung an Patienten, die am Zentrum f\u00fcr R\u00fcckenmarkverletzte des Unfallkrankenhauses Berlin behandelt wurden, wurden die klinischen Daten erhoben, die als historischer Vergleich f\u00fcr die Stimulationsgruppe dienen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Erfassung der Basisdaten der Vergleichsgruppe wurde vorab festgelegt, welche Patientendaten und -Informationen f\u00fcr die Auswertung relevant oder von Bedeutung sind. Die Auswahl der Patienten f\u00fcr die historische Vergleichsgruppe erfolgte durch den Studienleiter. Es fanden sich 37 Patienten, die in dem Zeitfenster von 2002 bis 2011 das gesuchte Verletzungsmuster aufwiesen und behandelt wurden.<\/p>\n<p>Die Daten wurden erfasst und kodiert, um eine statistische Verarbeitung zu gew\u00e4hrleisten. Neben dem Alter, Geschlecht, BMI (Body-Ma\u00df-Index), GCS (Glasgow-Coma-Skala), ASIA-Score, dem Unfalltag und Erstaufnahme wurden aus den Patientenakten sowie dem haustinternen Datenpool die Behandlungsdaten mit Beatmungszeiten, Operationen, Vorerkrankungen, Begleitverletzungen (im Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehend), die Begleiterkrankungen (durch den Krankenhausaufenthalt bzw. als Folge des Unfalls entstanden) sowie der Zustand bei Entlassung erfasst.<\/p>\n<p>F\u00fcr die \u00dcberpr\u00fcfung des prim\u00e4ren Studienziels wurden zus\u00e4tzlich die Daten zu den Pneumonien gepr\u00fcft. Nach Pr\u00fcfung der Befunde und Patientenkurven konnte bei 20 (54,04%) Patienten die Diagnose &#8222;Pneumonie&#8220; lt. CDC-Definition (Nationales Referenzzentrum f\u00fcr Surveillance von nosokomialen Infektionen, Institut f\u00fcr Hygiene und Umweltmedizin, Charit\u00e9, Universit\u00e4tsmedizin-Berlin, 2007) best\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>AP2: Entwicklung und Aufbau der Stimulationssysteme<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p>Im ersten Jahr der Projektlaufzeit wurde das geplante Stimulationssystem vollst\u00e4ndig entwickelt und an das ukb \u00fcbergeben. Grundlage des Systems warder 8-kanalige Stimulator RehaStim2 der Firma HASOMED, derdurch die TU Berlin um ein Anwendungsmodul f\u00fcr die funktionelle Elektrostimulation der Bauchmuskulatur bei Patienten mit einer akuten Tetraplegie erweitert worden ist (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/6.jpg\" rel=\"prettyPhoto[g624]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-422\" src=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/6.jpg\" alt=\"Stimulationsger\u00e4t RehaStim2 (HASOMED GmbH)\" width=\"335\" height=\"230\" srcset=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/6.jpg 2788w, http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/6-150x103.jpg 150w, http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/6-300x206.jpg 300w, http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/6-1024x705.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"center\">Abbildung 1: Stimulationsger\u00e4t RehaStim2 (HASOMED GmbH)<\/p>\n<p>Es wurden am Stimulator Schnittstellen zu zwei Beatmungsger\u00e4ten, Evita Infinity (Dr\u00e4gerwerk AG &amp; Co. KGaA) und Elis\u00e9e (ResMed Inc.), sowie einem Spirometer (MicroLab MK8 Spirometer, CareFusion Inc.) realisiert. \u00dcber die seriellen Ger\u00e4teschnittstellen werden Ateminformationen wie z.B. Fluss und Volumina in Echtzeit erfasst und ausgewertet. F\u00fcr die Applikation der Stimulation wird online bestimmt, ob der\/die Patient\/in ein- oder ausatmet. Dabei beeinflusst das Stimulationsger\u00e4t nicht die Einstellungen und die Funktionsweise der Beatmungsger\u00e4te. Mit dem Stimulationssystem k\u00f6nnen bis zu 8 Muskelgruppen durch Oberfl\u00e4chenelektroden w\u00e4hrend der Ausatmung angeregt werden. Im Rahmen dieser Studie werden nur die in Abbildung 2 gezeigten 4\u00a0 Stimulationspaare genutzt. Die Stimulationsdauer w\u00e4hrend einer Ausatemphase passt sich der Atemfrequenz und deren Variabilit\u00e4t automatisch an. Das System unterst\u00fctzt folgende F\u00e4lle: vollst\u00e4ndige Beatmung, unterst\u00fctzende Beatmung und Spontanatmung. Abbildung 3 illustriert die Integration des Systems.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Elektrodenposition.png\" rel=\"prettyPhoto[g624]\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-154 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Elektrodenposition.png\" alt=\"Elektrodenposition\" width=\"332\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"center\">Abbildung 2: Stimulierte Muskeln w\u00e4hren des Ausatmens<br \/>\n(Die \u00fcbereinander befindlichen Elektroden bilden jeweils einen Stimulationskanal.)<\/p>\n<p align=\"center\">\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/12.jpg\" rel=\"prettyPhoto[g624]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-427\" src=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/12.jpg\" alt=\"Aufbau Stimulationssystem\" width=\"332\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"center\">Abbildung 3: Aufbau des Stimulationssystems<\/p>\n<p>F\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Studie wurden auf dem Stimulator eine einfache Patientenverwaltung sowie mehrere Trainingsprogramme implementiert. Trainingsprogramme bestehen in der Regel aus Phasen verschieden starker Stimulation (normales Atmen und Husten) sowie Phasen, in denen nicht stimuliert wird. Letztere dienen einer Erholung der stimulierten Muskeln und der Erfassung von Referenzatemparametern vor Beginn der ersten Stimulationsphase.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/3.png\" rel=\"prettyPhoto[g624]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-419\" src=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/3.png\" alt=\"Entwickelte Bedienoberfl\u00e4che des Stimulationsger\u00e4tes\" width=\"320\" height=\"242\" srcset=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/3.png 320w, http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/3-150x113.png 150w, http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/3-300x226.png 300w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"center\">Abbildung 4: Entwickelte Bedienoberfl\u00e4che des Stimulationsger\u00e4tes<\/p>\n<p>Die Bedienoberfl\u00e4che wurde in enger Absprache mit dem ukb entworfen und iterativ an die Bed\u00fcrfnisse der \u00c4rzte und Therapeuten angepasst. Abbildung 4 zeigt beispielhaft die Bedienoberfl\u00e4che w\u00e4hrend einer Trainingsphase. Im Stimulator werden w\u00e4hrend des Trainings alle relevanten Stimulations- und Atemparameter aufgezeichnet (Abbildung 5) und nach Abschluss jedes Trainings auf einem externen USB-Speicher abgelegt. Ferner wurde eine PC-Software entwickelt, welche aus diesen Daten Protokolle im PDF-Format (Abbildung 6) generiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<a href=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/4.jpg\" rel=\"prettyPhoto[g624]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-420\" src=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/4.jpg\" alt=\"BDF-Datei enth\u00e4lt aufgezeichnete Atemparameter\" width=\"473\" height=\"259\" srcset=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/4.jpg 800w, http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/4-150x82.jpg 150w, http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/4-300x164.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Abbildung 5: BDF-Datei enth\u00e4lt aufgezeichnete Atemparameter<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<a href=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5.jpg\" rel=\"prettyPhoto[g624]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-421\" src=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5.jpg\" alt=\"Auszug der Diagramme im erstellten PDF-Protokoll\" width=\"474\" height=\"231\" srcset=\"http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5-150x73.jpg 150w, http:\/\/www.abdomenstim.de\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/5-300x147.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Abbildung 6: Auszug der Diagramme im erstellten PDF-Protokoll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgef\u00fchrt werden die Ergebnisse an Hand der geplanten Arbeitepakete. AP1: Retrospektive Datenerhebung In einer retrospektiven Untersuchung an Patienten, die am Zentrum f\u00fcr R\u00fcckenmarkverletzte des Unfallkrankenhauses Berlin behandelt wurden, wurden die klinischen Daten erhoben, die als historischer Vergleich f\u00fcr die Stimulationsgruppe dienen. 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